Mitgliedschaft in der WTA e.V.

19.07.2012 13:47 von Bernd Kibies

Mitgliedschaft in der WTA e.V.

Den Wunsch nach fachlichem Austausch in meinem Arbeitsfeld habe ich nun umgesetzt. Meinem Antrag auf Mitgliedschaft in der WTA e.V. - Wissenschaftlich-Technische Arbeitsgemeinschaft für Denkmalpflege und Bauwerkserhaltung e. V. (International Association for Science and Technology of Building Maintenance and Monument Preservation) – wurde stattgegeben. Einige Publikationen der WTA e.V. sind mir schon bekannt und diese flossen inhaltlich in meine Arbeit ein. Ein verstärkter Austausch wird aber sicherlich meiner täglichen Arbeit noch mehr zugutekommen. Das resultiert auch aus den unterschiedlichen Referaten, die in der WTA e.V. bearbeitet werden. Auch Arbeitsbereiche in denen ich weniger bzw. keine Erfahrung aufweisen kann, z.B. Beton. Bislang gab es hier u.a. nur Berührungspunkte bei der Bearbeitung der Vermögensbewertung im Rahmen des neuen kommunalen Finanzmanagement (NKF) für die Stadt Leichlingen - Schadenskatalog und Kostenschätzung nach DIN 276.

Der internationale Verein der WTA e.V. hat sich das Ziel gesetzt, die Forschung und deren praktische Anwendung auf dem Gebiet der Bauwerkserhaltung und der Denkmalpflege zu fördern. Eine vorrangige Aufgabe ist es hierbei, die praktischen Erfahrungen zu verarbeiten und nutzbar zu machen, um so die Anwendung neuer Erkenntnisse und moderner Technologien zu beschleunigen. Um diese Ziele zu erreichen, wird ein intensiver Dialog zwischen Wissenschaftlern und Praktikern angestrebt.

Der "Münchner Kreis e. V." als Vorgängerverein der WTA wurde im Jahre 1976 gegründet.
Auf der 1. Mitgliederversammlung am 14. März 1977 beschloss man eine Namensänderung zu: "Wissenschaftlich-Technischer Arbeitskreis für Denkmalpflege und Bauwerkserhaltung e. V." Die WTA wurde damals im Vereinsregister des Amtsgerichts München unter der Nummer 9062 als Internationaler Verein eingetragen.

Insgesamt wurden in den vergangenen 35 Jahren 8 regionale Gruppen gegründet: Deutschland Nord + Süd, Niederlande, Belgien, Schweiz, Ungarn, Tschechien, Slowakei. Die deutsche Gruppe wird von ca. 430 ordentlichen, 7 studentischen und 66 fördernden Mitgliedern gebildet. Die Mitgliederschaft setzt sich zusammen zu 20% aus Wissenschaftlern, zu 50% aus Architekten und Ingenieure und zu ca. 30% aus der Denkmalpflege.

Die Arbeitsgebiete der WTA e.V. gliedern sich in 8 Referate: Holz, Oberflächentechnologie, Naturstein, Mauerwerk, Beton, Bauphysik/Bauchemie, Statik und Fachwerk/ Holzkonstruktionen.
Das Ergebnis etlicher Arbeitsstunden in Sitzungen, Seminare, Workshops, Tagungen, Kolloquien und Konferenzen mit Tagungsbänden abgehalten, sind über 28 Schriftenreihen, mehr als 50 Conferences-Notes und Proceedings. So entstanden in den letzten 35 Jahren mehr als 500 Veröffentlichungen / Vorträge mit mehr als 6000 Seiten zu den verschiedensten Themen auf den Gebieten der Bauwerkserhaltung und Denkmalpflege.

Mit zahlreichen namhaften Organisationen in den Bereichen Denkmalpflege und Bautenschutz bestehen Kooperation:
Europäisches Institut für postgraduale Bildung an der TU Dresden e.V. - http://www.eipos.de/
Deutscher Holz- und Bautenschutzverband e.V. (DHBV) - http://www.dhbv.de
Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland (VDL) - http://www.denkmalpflege-forum.de/
Fraunhofer-Informationszentrum Raum und Bau (IRB) - http://www.irb.fraunhofer.de/

Obwohl ich nicht mit allen Standpunkten der WTA e.V. konform gehe, bin ich davon überzeugt, daß meine Mitgliedschaft einen erheblichen Zugewinn erbringt.

Weitere Infos unter:
http://www.wta.de/

http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenschaftlich-Technische_Arbeitsgemeinschaft_f%C3%BCr_Bauwerkserhaltung_und_Denkmalpflege

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